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Die Gedenkhalle Oberhausen

 

 

Gedenkhalle Oberhausen

 

Im Auftrag der Stadt Oberhausen erarbeitete Culture and more eine neue Dauerausstellung für die Gedenkhalle im Schloß Oberhausen. Die 1962 gegründete Gedenkhalle war wohl das erste stadthistorische Museum in Westdeutschland, das sich ausschließlich mit der NS-Zeit befasste. In den 1980er-Jahren wurde die Ausstellung erneuert; diese wurde durch eine gänzlich neue, etwa 250 qm umfassende Dauerausstellung ersetzt.

 

Culture and more entwickelte in Zusammenarbeit mit der Gedenkhalle und deren Fachbeirat ein neues Museumskonzept, verfasste das Drehbuch für die Ausstellung und führte in diesem Zusammenhang weltweit Recherchen durch.

 

In die neue Ausstellung flossen zum einen neuere Forschungsergebnisse zur NS-Diktatur ein. Zum anderen bestand das Ziel, einen stärkeren Bezug zu Oberhausen und dem umliegenden Ruhrgebiet herzustellen, insbesondere in Hinblick auf die Zwangsarbeit im Ruhrbergbau. Die neue Ausstellung sollte auch verstärkt auf die Erinnerungsgeschichte an den Nationalsozialismus in beiden deutschen Staaten sowie direkt vor Ort eingehen. Bei der Präsentation der Inhalte wird großer Wert auf zeitgemäße Vermittlungsformen gelegt.


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