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Titel des Katalogs zur Ausstellung "Zwangsarbeit

und der 'Unabhängige Staat Kroatien' 1941-1945"

 

 

Zwangsarbeit und der "Unabhängige Staat Kroatien" 1941-1945


Während des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 200.000 bis 250.000 Menschen aus dem „Unabhängigen Staat Kroatien“ (der das heutige Kroatien und Bosnien-Herzegowina umfasste) gezwungen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern Zwangsarbeit zu leisten. Der „Unabhängige Staat Kroatien“ wurde 1941 nach der Eroberung Jugoslawiens durch die Deutschen als Satelliten-Staat geschaffen. Unmittelbar danach begannen vor allem Deutsche und Kroaten mit der systematischen Rekrutierung und Verschleppung von Zwangsarbeitern.

 

Die Ausstellung „Zwangsarbeit und der ‚Unabhängige Staat Kroatien’ 1941-1945“ war der erste Versuch, sich diesem Thema zu nähern. Nach der Präsentation in Zagreb und in Berlin soll sie bald auch in anderen Orten in Deutschland gezeigt werden. Die Idee für die Ausstellung entstand bei Interviews, die im Rahmen eines Zeitzeugenprojekts mit ehemaligen Zwangsarbeitern aus Kroatien geführt wurden. Basierend auf Vorarbeiten für die Ausstellung entsteht derzeit eine umfassende Monographie über das Thema Zwangsarbeit und der „Unabhängige Staat Kroatien“ im Zweiten Weltkrieg.

 

>>> Interview mit Dr. Christian Schölzel

>>> Kroatisches Nationalarchiv

>>> Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum

>>> Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft


zwangsarbeit majstorović (mittelgroß, max 500px l/b)

Uroš Majstorović, wurde im Zweiten Weltkrieg als Serbe von Kroaten und

Deutschen zur Zwangsarbeit nach Norwegen deportiert. 2005 gab er

Culture and more in Kroatien ein Zeitzeugeninterview - Foto: privat

 

zwangsarbeit atias (mittelgroß, max 500px l/b)

Interview mit dem ehemaligen Zwangsarbeiter und KZ-Häftling

Jakov Atias in Zagreb, 2005 - Foto: privat

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